Aus "Das große DDR-Witz.de Buch", ISBN 3-937547-00-2, und "Das zweite große DDR-Witze.de Buch", ISBN 3-937547-01-0, in jeder Buchhandlung erhältlich.

[271] Zwei Jäger streifen durchs Unterholz. Plötzlich sehen sie eine Silhouette und der eine schießt. Dann rennen sie los, um nachzuschauen, ob der Schütze etwas getroffen hat. Und tatsächlich, aber oh Schreck, es ist ein Mensch. Beide stehen ratlos vor dem Toten. Was machen wir jetzt, fragen sich die beiden.

Der eine schlägt vor, nach den Papieren zu suchen, um die Identität festzustellen. Der Schütze sucht den Toten ab, findet eine Brieftasche, öffnet sie und findet den Ausweis eines Bürgers der BRD. Neben dem Ausweis sind noch 200 Mark West in der Brieftasche. Er nimmt das Geld, steckt es ein und legt die Brieftasche zurück zu dem Toten.

Der zweite Jäger meint: "Los machen wir halbe - halbe."

Darauf entgegnet der andere:" Nichts gibt's, wenn Du Westgeld brauchst, dann schieß Dir selbst einen."


Eingeschickt von Karsten Scheffler aus Bösenburg.
Gehört 1987 auf einer Faschingsveranstaltung.
Auf der Faschingsveranstaltung in unserer Gaststätte wurde unser Jäger (er war auch noch Polizeihelfer) im Dorf vom DJ mit einbezogen und machte gute Mine zum bösen Spiel.
Westgeld, also D-Mark, öffnete zu DDR Zeiten so manche Tür, die fest verschlossen schien (Autoersatzteile, Baumaterial usw.). Da die Jäger Waffenträger waren, mussten sie Mitglied in der SED sein. Die Genossen durften eigentlich nichts vom Kapitalismus besitzen (Westgeld), ihnen war aber jeder Weg recht, um an welches zu kommen.


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